Lehrangebot im WiSe 18/19

-> Bachelor: LuL 1 - Medienpädagogik

alte FPO (2016): LuL 1 - Lehren und Lernen mit Medien

-> Master (Wahlpflichtmodul): LuL 3 - Medien in der Bildung

Alte FPO (2016): LuL 2 - Medien in Gesellschaft und Organisation

Lehren und Lernen 3: Medien in der Bildung

Inhalt

Digitalisierung, Automatisierung, Plattformen, Datenmonopole und Künstliche Intelligenz - welche Möglichkeiten und Risiken birgt das? In kurzer Zeit ist das Interessse an ExpertInnen zum Thema Digitalisierung in der Bildung erheblich gestiegen. Digitalisierung ist jedoch ein zu unspezifisches Konzept um ein Bildungsverständnis herauszuarbeiten. "Hauptsache digital" ist für Bildungsprozesse und Bildungsinstitutionen wie Schule, Hochschule und Weiterbildung nicht zielführend. Digitalisierung umfasst unterschiedliche Prozesse. Die Vorlesung möchte Sie befähigen eine pädagogische Perspektive zu entwickeln und in Diskurse einzubringen, die eine andere ist als eine auf Steuerung und Monitoring orientierte Managementorientierung sowie Marketing und Ökonomie. Sie fokussiert auf den produktiven Umgang mit Unbestimmtheit.

Dozent(en)

Termine

Lehren und Lernen 3: Medien in der Bildung - Begleitseminar zur Vorlesung

Inhalt

Das Seminar findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Onlinelabor für digitale Kulturelle Bildung“ als interdisziplinäres Seminar zwischen der Kunst- und Medienpädagogik statt. Digitale Bilder in sozialen Medien prägen unsere Wahrnehmung. Soziale Netzwerke gehören zum Alltag, bilden Orte direkter Kommunikation und Interaktion sowie produktiver und selbstrepräsentativer Darstellung. Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter, YouTube und Co eröffnen dabei neue ästhetische Erfahrungs- und Handlungsspielräume, etwa indem sie es erlauben mit Bildern über Bilder zu kommunizieren. Sie werden so zu richtungsweisenden Plattformen für die Verbreitung und Verhandlung kultureller Ausdrucksformen. Über Soziale Medien hat sich eine Vielzahl wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskurse gebildet und doch wissen wir wenig über die Eigenschaften informeller digitaler Alltagspraktiken. Von diesen Diskursen ausgehend, möchten wir Sie als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Medienpraktiken einladen, Kombinationen aus bild- und/oder textbasierten Codes des Selbstausdrucks vor dem Hintergrund (digital-)kultureller Kontexte methodisch angeleitet zu reflektieren. Schwerpunkte des Seminars sind u.a.: Bildästhetik und neue Bildtypen; Kunst und Gebrauchsbilder; Netzkunst; Bildliteralität; Ästhetische Erfahrung und soziale Praktiken; Biografieformen des Internets; Performative Ethnografie. Im Seminar wird praxisnah thematisiert, wie relevante Eigenschaften sozialer Medien als neue Formen von Wahrnehmung und Bilderfahrung im Unterricht thematisiert werden können. Literaturangaben werden zu Beginn und im Verlauf der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.

Dozent(en)

Organisatorisches

Zeit und Ort: n.V.