Projektstart des „Onlinelabors für Digitale Kulturelle Bildung“

„[W]ir sind Wesen, zu deren auffälligsten Eigentümlichkeiten es gehört, sich selbst und ihr Weltverhältnis explizit machen zu müssen“ (Jung 2005) 
Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

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Am 1. Oktober 2017 hat das BMBF-geförderte Projekt Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung in der Abteilung für Medienpädagogik/Bildungsinformatik die Arbeit aufgenommen. Das Projekt, das in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut durchgeführt wird, befasst sich mit der qualitativen Erforschung menschlicher Artikulation in digitalen Medien. Ziel des Projekts ist es zunächst, Prozesse und Formen der Identitätsbildung der ästhetischen Artikulation in sozialen Medien sichtbar zu machen. Im Anschluss an die Erhebung erfolgt eine Analyse vor dem Hintergrund individueller Bildungspfade, kultureller Kodierungen und den jeweiligen technisch/medialen Strukturen. Das Projekt wendet sich an NutzerInnen sozialer Medien aus verschiedenen Altersgruppen und bezieht sie im Rahmen regionaler Forschungswerkstätten und überregionaler Forschungsimpulse aktiv in den Forschungsprozess mit ein. In einem partizipativen Online-Labor gibt das Projekt BürgerInnen außerdem die Möglichkeit, eigene digitale Artikulationsformen zu erforschen und sie in Form eines offenen Archivs für Dritte zugänglich zu machen.